Lachyoga-Literatur.de
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Mein erstes lachyoga-Kinderbuch

...entsteht gerade.

Die Idee zu einer Geschichte entsprang gleich nach meiner Ausbildung zur Lachyogatrainerin im Juni 2016. Aus der wurden gleich mehrere - wie sich das gehört für eine fröhliche, schreibwütige Schriftstellerin.

Aber die Gespenstergeschichte hat nun das Rennen gemacht. Ausschlaggebend war die Begeisterung von Laumee Fries, Künstlerin aus dem Rhein-Sieg-Kreis ( www.laumee.de), die sich vorstellen konnte, sich vorzustellen, wie die Gespensterkinder und die Gespensteralten, sowie der Schriftsteller und einige andere Personen aussehen könnten und sie dann zu zeichnen. Meine Vorstellungen glichen den ihrigen und so nahm das Glück seinen Verlauf...

 

 

Gustav ist bestimmt kein normales Gespenst

Wer neugierig ist, möge hier in die Einführung uns Anfänge des ersten Kapitels hineinschnuppern:

Es spielen mit: Fabian von Fenchel, Wilhelmine Kreideweiß, Gustav von Gruftduft, Suse Jammerlappen, Kühnibert, Frl. Schlotterbeck, Irisette von Schlafstetten, Heinz von Saus und Braus, Ardo von Goldrand, Bolle Bimmelhett, Weißbäckchen, Mondamina, die Starke, der weiße Riese, Klementine, Berthold Flickenfetzen, der Schriftsteller und viele andere Gespenster.

 

  1. Kapitel ( Auszug)

Wisst ihr eigentlich, dass es hier in der Gegend manchmal spukt?          So richtig mit Schlüsselrasseln und schauerlichem Gejammer, mit Zähneklappern und gruseligen Schauerliedern? Ja, so ist es wirklich und sogar seit Langem schon. Und wie ihr euch denken könnt, sind es selbstverständlich Gespenster, die all diese schauderhaften Geräusche verursachen – so etwas weiß ja jedes Kind!                                                                                                                 Also, unsere Gespenster hier in der Gegend leben etwas abgeschieden in einem unbekannten Tal. Das ist das Lakental (und liegt hinter ungefähr sieben Bergen vor der nächsten Kurve nach vorgestern). Und das Lakental ist allein deswegen schon besonders, weil Gespenster dort schon seit vielen Jahrhunderten in der alten, zerfallenen Burg, der Jammerlakenburg leben. Ihrem üblichen Spukhandwerk gehen sie natürlich in den umliegenden Dörfern und in den kleinen Städten nach. Das ist nun mal der Beruf von Gespenstern und das ist nichts Besonderes. Und das weißt du ihr ja sicherlich auch!

Sie verbringen ihre Zeit nach dem Essen, dem Schlafen und dem Spuken am liebsten in der Natur, denn dort im menschenleeren Lakental fühlen sich die Gespenster sehr wohl.

Dort knackst und knirscht es in den Bäumen und Büschen den lieben langen Tag - sogar ohne Wind. Das gefällt ihnen. Der alte Bach gluckert und zischt sonderbare Melodien und selbst die Vögel zwitschern in einer anderen Sprache – sehr merkwürdig. Aber das gefällt ihnen noch mehr! Dichter Nebel und uns unbekannte Gerüche machen alles so richtig schön stickig – und das alles zusammen ist bekanntlich ein wundervolles Klima für Gespenster. In der Burg selbst muffelt es eindrucksvoll modrig und je tiefer ein Gespenst in der Burg umherschwirrt, desto glitschiger und pampiger werden die Böden und Wände der Räume. Das ist ein wahres Paradies für Gespenster!

Leute, die sich aus Versehen schon mal eine Nacht dort aufgehalten haben, weil sie beim Wandern des Abends kein Gasthaus mehr gefunden hatten, berichteten über schaurige Dinge, von denen ich hier besser nicht weitererzählen möchte..........

 

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Brigitta Brand